Nach FC Heimspielen: FDP & Volt fordern feste Scooter Stationen rund ums Stadion
Pressemitteilung der Fraktion FDP / Volt Köln Lindenthal
24.03.2026 Meldung FDP/KSG-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Köln. Nach Heimspielen des 1. FC Köln kommt es entlang der Aachener Straße – auf Höhe Hausnummer 608a bis zur Brücke über den Militärring – regelmäßig zu chaotischen Zuständen. Mehr als 100 E‑Scooter von Voi, Lime und Bolt blockieren den Gehweg. Fußgänger:innen, Schüler:innen und Rollstuhlfahrer:innen müssen auf den Radweg ausweichen – eine vermeidbare Gefahr auf einem stark frequentierten Schulweg zum Gymnasium Müngersdorf.
Gegen 9:00 Uhr am Montag, 23.03.2026, dokumentierten Vertreter von FDP und Volt die Blockade des Gehwegs. Rund drei Stunden nach einer Meldung an das Ordnungsamt waren gegen 12:00 Uhr noch immer mehr als 80 E‑Scooter vor Ort. Auf telefonische Nachfrage teilte das Ordnungsamt mit, der Fall sei abgeschlossen, da Mitarbeitende bereits dort gewesen seien. Eine Beschäftigte eines nahegelegenen Unternehmens schilderte der Fraktion hingegen, es seien lediglich die Kennzeichen notiert worden, ohne jedoch die offensichtliche Gefahrenstelle zu beseitigen. Während die Fraktionsmitglieder von 12:00 bis 12:20 Uhr erneut vor Ort waren, musste eine ältere Frau mit Krücken auf den Radweg ausweichen und äußerte, sie habe Angst, dort von hinten angefahren zu werden. Zudem passierte eine Gruppe der Grundschule Müngersdorf die Stelle. Die Schulgruppe wurden von Radfahrenden weggeklingelt, während Lehrkräfte die Stelle selbst als Gefahrenpunkt beschrieben.
Trotz klarer Hinweise an das Ordnungsamt bleibt die Lage nach jedem Heimspiel des FC Köln damit de facto unverändert. „Während Autos hier konsequent abgeschleppt würden, dürfen Scooter tagelang im Weg stehen – das versteht niemand“, kritisiert die Fraktion FDP / Volt in der Bezirksvertretung Köln‑Lindenthal.
Klaus Reinartz (FDP) und Friedrich Jeschke (Volt) fordern pragmatische Lösungen:
„Feste Verleih‑ und Abstellstationen rund um das Müngersdorfer Stadion würden Ordnung schaffen, Sicherheit gewährleisten und die Verantwortung der Anbieter stärken. Die Stadt sollte diese Flächen gemeinsam mit den Unternehmen bis zur nächsten Saison – hoffentlich weiterhin in der Bundesliga – festlegen, damit Kölns Straßen auch nach Spielen sicher passierbar sind.“
Darüber hinaus betont die Fraktion, dass es ein besser abgestimmtes, nachhaltiges Verkehrskonzept rund um das Stadion braucht – inklusive der besseren Nutzung der S‑Bahn‑Haltestelle Technologiepark an Spieltagen.






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